DStV stellt klar: Steuerberater sind keine Auftragsverarbeiter nach DSGVO

Sind  Steuerberater  Auftragsverarbeiter,  wenn  sie  für  ihre  Mandanten  die  Lohn-und Gehaltsabrechnung  übernehmen?  Diese  Frage  aus  dem  Datenschutzrecht  diskutierten DStV-Präsident StB/WP Harald Elster und der Leiter des Referats Recht und Berufsrecht, RA Christian Michel, mit dem Vorsitzenden der Datenschutzkonferenz  (DSK), Prof. Dr. Dieter Kugelmann, Ende Juli in Mainz.

Der  DStV  geht  ebenso  wie  die  Bundessteuerberaterkammer  (BStBK)  davon  aus, dass Steuerberater, die  Löhne und Gehälter abrechnen, keine nur weisungsgebundenen Auftragsverarbeiter im Sinne der  Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind. 
Anders sehen dies einzelne Landesdatenschutzbehörden: Sie meinen, bei der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung würden Steuerberater nach Anweisung arbeiten und müssten deshalb eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung mit ihren Mandanten schließen. Dieser  Auffassung stünden die  Beratungspraxis  und  die  zwingenden  Berufsregeln  der Steuerberater ausdrücklich entgegen, betonte DStV-Präsident   Elster. Steuerberater würden immer eigenverantwortlich und unabhängig arbeiten. In der Praxis seien sie es, die sich etwa um die Ermittlung der korrekten Stundenvergütung und die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns kümmern. Einig waren sich die Gesprächspartner darin, dass die unterschiedlichen Positionen  im Interesse der Betroffenen in den gemeinsamen Fachgremien der Datenschutzbehörden behandelt und   rechtlich gelöst werden müssen.  Hierzu biete der Berufsstand der Steuerberater gerne seine weitere fachliche Unterstützung an, so Elster. 

Service

Kunden-Account

Kontakt

Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e. V.
Hansastraße 32
80686 München 

Tel.: 089 273214-0
Fax: 089 2730656
E-Mail: info@lswb.de

News

Seite
1 2345678910... »
253 Treffer


Seite
1 2345678910... »

Presse

Seite
1 2»
4 Treffer

Am 16.4.2019 hat das Europaparlament die Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden (sog. Whistleblower Richtlinie) verabschiedet. Damit ist nun auch die letzte Hürde für einen europaweit einheitlichen Schutz von Hinweisgebern genommen. Der Richtlinientext wird nun im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und muss dann innerhalb von zwei Jahren in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.

Ein Umzug kann schnell zu einem kostspieligen Unterfangen werden. Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB) erklärt: Steuerlich profitieren kann, wer aus beruflichen Gründen umzieht und sich die Kosten steuerfrei vom Arbeitgeber erstatten lässt oder seine Ausgaben als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend macht. 

Für viele von uns beginnt das Jahr mit guten Vorsätzen, z. B. die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen. Eine Fortbildung kann sich hierbei als echter Karriereturbo erweisen – doch diese ist häufig kostspielig. Gut, dass die Ausgaben hierfür in der Steuererklärung geltend gemacht werden können.Der LSWB erklärt, wann Fortbildungskosten die Steuerlast mindern und was hierbei zu beachten ist.


Seite
1 2»

Neues Element

Per Doppelklick auf diesen Text kommen Sie in die Bearbeitung.