Gegen den Fachkräftemangel – DStV setzt sich für Modernisierung der Ausbildung der Steuerfachangestellten ein

Die Digitalisierung in den Kanzleien gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit Blick darauf setzt sich der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) für eine zukunftsgerichtete Ausbildung der Steuerfachangestellten und eine Modernisierung ihrer Ausbildungsordnung ein. Die positive Nachricht: auch das Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BiBB) in Bonn hebt aktuell in seinem wissenschaftlichen Abschlussbericht, der Ende Juni veröffentlicht worden ist, den Modernisierungsbedarf in diesem Bereich ausdrücklich hervor und spricht sich für eine Neuordnung aus.

Gemeinsam initiiert wurde die Untersuchung des BiBB durch den DStV und die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) mit Unterstützung durch den Bundesverband der freien Berufe (BFB) und das Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (KWB).

In einem nächsten Schritt werden die Projektbeteiligten im Rahmen der Sozialpartnerschaft zunächst Gespräche mit der zuständigen Dienstleistungsgewerkschaft ver.di führen und sodann in Abstimmung mit den Fachabteilungen der zuständigen Bundesministerien die Neuordnung der Ausbildungsordnung praxisgerecht voranbringen. Der Fokus wird dabei insbesondere auf den digitalen Arbeitsprozessen in den Kanzleien und dem kommunikativen Bereich wie dem Umgang mit und der Beratung von Mandanten liegen.

Ziel ist es, das förmliche Neuordnungsverfahren möglichst im kommenden Jahr abzuschließen, um ein Inkrafttreten der neuen Regelungen zum Ausbildungsjahr 2021 zu ermöglichen. Die aktuelle Ausbildungsordnung für Steuerfachangestellte stammt noch aus dem Jahr 1996.

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Am 16.4.2019 hat das Europaparlament die Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden (sog. Whistleblower Richtlinie) verabschiedet. Damit ist nun auch die letzte Hürde für einen europaweit einheitlichen Schutz von Hinweisgebern genommen. Der Richtlinientext wird nun im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und muss dann innerhalb von zwei Jahren in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.

Ein Umzug kann schnell zu einem kostspieligen Unterfangen werden. Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB) erklärt: Steuerlich profitieren kann, wer aus beruflichen Gründen umzieht und sich die Kosten steuerfrei vom Arbeitgeber erstatten lässt oder seine Ausgaben als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend macht. 

Für viele von uns beginnt das Jahr mit guten Vorsätzen, z. B. die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen. Eine Fortbildung kann sich hierbei als echter Karriereturbo erweisen – doch diese ist häufig kostspielig. Gut, dass die Ausgaben hierfür in der Steuererklärung geltend gemacht werden können.Der LSWB erklärt, wann Fortbildungskosten die Steuerlast mindern und was hierbei zu beachten ist.


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