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DStV-Präsident Elster und Vorstandsvorsitzende des BVL im Austausch

Am 31.10.2018 war der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V. (BVL) zu Gast beim Deutschen Steuerberaterverband e.V. (DStV). Auf der Tagesordnung standen aktuelle steuer- und berufspolitische Fragen.

Ein zentraler Punkt des intensiven Austauschs mit DStV-Präsident Harald Elster und weiteren Vertretern des DStV betraf Pilotprojekte zur Amtsveranlagung von Rentnern. Sowohl DStV als auch BVL beurteilten diese Entwicklung kritisch. Zum einen werden Steuerpflichtige nicht hinreichend über die Tragweite eines solchen Verfahrens aufgeklärt. Zum anderen sehen BVL und DStV hierin einen Vorboten der bundesweit mittelfristig drohenden verkürzten Steuererklärung. Die Vertreter beider Verbände waren sich einig, dass hier massive Aufklärungsarbeit geleistet werden muss. Steuerpflichtige müssten dringend informiert werden, welche Risiken solche verkürzten Veranlagungsverfahren für ihre Rechte mit sich bringen. Auch die Vorteile der steuerlichen Beratung werden stärker herausgestellt werden müssen.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.

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Zunächst ein Blick zurück ins Jahr 2017:

Wer seine Einkommensteuererklärung für 2016 noch nicht geschafft hat, sollte sich jetzt beeilen. Bereits Ende Mai 2017 lief die gesetzliche Frist ab; wer steuerlich vertreten ist, konnte sich auf die Fristverlängerung für die steuerberatenden Berufe zurückziehen, die meist bis zum 31.12.2017 (in einigen Bundesländern sogar bis zum 28.02.2018) reicht.

Für Arbeitnehmer, die nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet waren, konnte bis 31.12.2017 noch rückwirkend bis zum Steuerjahr 2013 eine Veranlagung beantragt werden; in 2018 rückwärts bis 2014. Die möglichen Erstattungsansprüche werden zum Teil lukrativ mit 6 % vom Finanzamt verzinst. Da in den vergangenen Jahren die Erstattungen durchschnittlich bei 900 Euro lagen, lohnt es sich für viele Arbeitnehmer, eine Steuererklärung einzureichen, auch wenn keine Pflicht besteht.

Zum 1.1.2018 stehen Millionen von Dienst- und Geschäftswagennutzern wieder vor der Entscheidung wie sie ihr Fahrzeug im kommenden Jahr versteuern: Pauschale 1%-Regelung oder Fahrtenbuchmethode? Beim wachsenden Angebot digitaler Fahrtenbücher sollten Verbraucher ein besonderes Augenmerk auf die rechtliche Konformität legen, warnt der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern (LSWB).

Unter dem Motto „Nachhaltigkeit: diskutieren, leben, weitergeben“ fand am 13. Oktober in München der erste Nachhaltigkeitstag des Landesverbands der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern (LSWB) statt. Die Veranstaltung richtete sich an Kanzleiinhaber und Nachhaltigkeitsbeauftragte und sollte den Blick auf ganz verschiedene Facetten der weitläufigen Materie werfen, die bei weitem nicht beim Thema Umweltschutz endet.  


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