13.10.2017

Nachhaltigkeit: diskutieren, leben, weitergeben

Bayerische Steuerberater veranstalten ersten Nachhaltigkeitstag

Unter dem Motto „Nachhaltigkeit: diskutieren, leben, weitergeben“ fand am 13. Oktober in München der erste Nachhaltigkeitstag des Landesverbands der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern (LSWB) statt. Die Veranstaltung richtete sich an Kanzleiinhaber und Nachhaltigkeitsbeauftragte und sollte den Blick auf ganz verschiedene Facetten der weitläufigen Materie werfen, die bei weitem nicht beim Thema Umweltschutz endet.  

In seinem Grußwort an die mehr 60 Teilnehmer berichtete LSWB-Präsidiumsmitglied Andreas L. Huber, dass Steuerberater eine ganze Menge Praxiswissen in Nachhaltigkeitsfragen vorhalten: „Schließlich kennen Sie wie kein zweiter Berufsstand, die ökologischen und ökonomischen Achillesfersen der Mandanten.“ Zwar beruhe nachhaltige Unternehmensführung auf einer einfachen Idee, nämlich von den vorhandenen Ressourcen zu leben, ohne deren Substanz aufzubrauchen. Wie so häufig, stecke der Teufel aber im Detail: „Deshalb ist es wichtig, sich regelmäßig mit Kollegen und Experten über die Materie auszutauschen und genau dafür hat der LSWB den Nachhaltigkeitstag ins Leben gerufen“, so Huber.

Auch der LSWB-Umweltbeauftragte Dieter Pfab betonte die Notwendigkeit, sich zu vernetzen und gemeinsam Ziele zu setzen, um die eigenen Kanzleien zukunftsfest zu machen. Es gebe viele Bereiche mit Handlungsbedarf: Von der Erschließung tragfähiger Geschäftsmodelle, über eine zukunftsfähige Kanzleiinfrastruktur, bis hin zu einer demografiefesten Belegschaft.  „Wir brauchen Verbündete, um unsere Kanzleien, aber natürlich auch die Betriebe unsere Mandanten, auf diese Herausforderungen vorzubereiten.“ Nur so könne der Berufsstand in einem von tiefgreifendem Wandel geprägten Umfeld bestehen, sagte Pfab.

Als Referentin des Nachhaltigkeitstags konnte der LSWB unter anderem Cornelia Schambeck, Mitinhaberin des mittelständischen Traditionsunternehmens Kaut-Bullinger, gewinnen. Aufgrund des Wandels des klassischen Büros hin zum papierlosen Office musste sich der Büroartikelhändler zum Teil neu erfinden. Schambeck berichtete wie Kaut-Bullinger diesen Herausforderungen begegnet ist. Zudem stellte sie die Nachhaltigkeitsagenda des Unternehmens und ihre Umsetzung vor . Schambeck plädierte dafür, betriebsindividuell Handlungsfelder, die große Hebelwirkung entfalten können, zu identifizieren und dann lieber diese Themen systematisch abzuarbeiten als sich am ganzheitlichen „großen Wurf“ zu versuchen.

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB) ist Interessenvertreter und Dienstleister von über 6.300 Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern in eigenen Kanzleien und Gesellschaften. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern beraten, betreuen und prüfen sie einen bedeutenden Teil des Mittelstands im Freistaat.

Ansprechpartner: Heiko Haffmans,

(Tel: 089 27 32 14 32, E-Mail: presse@lswb.de)

Service

Kunden-Account

Kontakt

Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e. V.
Hansastraße 32
80686 München 

Tel.: 089 273214-0
Fax: 089 2730656
E-Mail: info@lswb.de

News

Seite
1 2345678910... »
238 Treffer


Seite
1 2345678910... »

Presse

Seite
1 2»
4 Treffer

Am 16.4.2019 hat das Europaparlament die Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden (sog. Whistleblower Richtlinie) verabschiedet. Damit ist nun auch die letzte Hürde für einen europaweit einheitlichen Schutz von Hinweisgebern genommen. Der Richtlinientext wird nun im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und muss dann innerhalb von zwei Jahren in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.

Ein Umzug kann schnell zu einem kostspieligen Unterfangen werden. Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB) erklärt: Steuerlich profitieren kann, wer aus beruflichen Gründen umzieht und sich die Kosten steuerfrei vom Arbeitgeber erstatten lässt oder seine Ausgaben als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend macht. 

Für viele von uns beginnt das Jahr mit guten Vorsätzen, z. B. die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen. Eine Fortbildung kann sich hierbei als echter Karriereturbo erweisen – doch diese ist häufig kostspielig. Gut, dass die Ausgaben hierfür in der Steuererklärung geltend gemacht werden können.Der LSWB erklärt, wann Fortbildungskosten die Steuerlast mindern und was hierbei zu beachten ist.


Seite
1 2»