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Regionale Infoveranstaltungen

Den digitalen Wandel in den Steuerkanzleien meistern

Autor: EDV-AK-I-Mitglied Andrejs G. Laukmanis StB/RB

Die über ganz Bayern verteilten Regionalen Informationsveranstaltungen 2016, die LSWB und Datev gemeinsam organisiert haben, waren dem Thema Digitalisierung gewidmet, um der provokanten Aussage „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!“ entgegenzuwirken.

Die Veranstaltungen führten Theorie und Praxis zusammen: Den Kollegen des LSWB EDV-Arbeitskreises I mit ihren Praxiserfahrungen aus der eigenen Kanzlei standen Referenten der Datev mit ihrem Know-how zur Seite.

Den Nutzen der Einführung, Verwendung und Erweiterungen von Digitalisierungstechnologien in der täglichen Praxis kann jedermann an nachfolgenden Parametern feststellen:

  • Kanzleiumsatzentwicklung pro Mitarbeiter
  • Kanzleiräume werden lichter (nicht mehr benötigte Büroschränke)
  • reduzierte Ordner, zurückgehender Papierverbrauch.

 Wir stehen mitten in einer Revolution der Digitalisierung, nicht erst am Anfang. Inzwischen begegnen wir ihr in allen Lebensbereichen. In den Kanzleien gibt es drei Schwerpunktfelder:

  • interne Informationsverarbeitung durch alle Kanzleimitglieder zur Förderung der Wirtschaftlichkeit, Fehlervermeidung, Transparenz und Schnelligkeit
  • Prozesse und Rechtemanagement zur Qualitätssicherung und Benutzerrechteverwaltung
  • Kommunikation mit Datensicherheit und Ortsunabhängigkeit.

 Die Datev bietet dabei sehr gute Unterstützungen an, die von manchen Kollegen nicht genutzt werden, entweder da die Möglichkeiten nicht bekannt sind oder Einstiegsprobleme bestehen. Es wurden folgende Bereiche vorgestellt: Datev Pro Arbeitsplatz mit Schnellinfos für und über Mandanten, Status und Kontrolle von übermittelten Steuererklärungen und E-Bilanzen auf einem Blick (unsere Kanzlei – Geschäftsfelder – Steuern – Elektronische Übermittlung), Prozess Steuererklärungen mit VDB und vorausgefüllten Erklärungsteilen, elektronische Unterschrift – Freizeichnung durch den Mandanten, Steuerkonto online, Unternehmen online, Verarbeitung elektronischer Bankauszüge Kontoauszugsmanager, Onlinebanking mit Datev-Zahlungsverkehr, authentifizierte Steuererklärungen, Bescheiddaten Rückübertragung und Datenabgleich, Jahresabschluss mit Offenlegung und E-Bilanz, Lohnbearbeitung mit digitaler Personalakte, QM durch Pro-Check Prozessabläufe, EO comfort und DMS, Datensicherheit, DATEVnet pro.

Die Referenten gaben letztlich auch Antwort auf die Frage „Womit fange ich an?“ Die aus ihrer Sicht effektivsten und notwendigsten Anwendungen sind:

  • digitale Ablage, auch der Steuererklärungen und Jahresabschlüsse als PDF-Datei – direkt über die Steuerprogramme (Zeit und Platzeinsparung: aus drei Ordnern wird ein Resteordner)
  • Nutzung elektronischer Bescheidabgleich (PFUB) – mögliche Zeitersparnis 250 Stunden pro Jahr
  • Vollmachtsdatenbank – hohe Zeitersparnis bei der Beschaffung von Unterlagen
  • Steuerkonto Online – Zugriff 24 Stunden/7 Tage die Woche möglich
  • Buchführung – Nutzung der elektronischen Bankauszüge (möglich seit 1996). Umstellung der Buchführung auf digitale Belege
  • Jahresabschluss: Erstellungsbericht mit dem Programm Bilanzbericht – spart rund zwei Drittel der Zeit im Vergleich zu den bisherigen Arbeitsprozessen (Word, Excel etc.)
  • Lohnabrechnungen, Start von „Arbeitnehmer online“ in der eigenen Kanzlei – berücksichtigt vor allem die Handygeneration.

Die Digitalisierung ist nicht einfach ein wichtiger Trend, sondern wird als der fünfte Kondratieff-Zyklus eingestuft. Damit steht sie auf der gleichen Innovationsstufe wie die Dampfmaschine, die Eisenbahn oder die Elektrotechnik: Nutzen Sie also Ihre Chancen.

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Unter dem Motto „Nachhaltigkeit: diskutieren, leben, weitergeben“ fand am 13. Oktober in München der erste Nachhaltigkeitstag des Landesverbands der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern (LSWB) statt. Die Veranstaltung richtete sich an Kanzleiinhaber und Nachhaltigkeitsbeauftragte und sollte den Blick auf ganz verschiedene Facetten der weitläufigen Materie werfen, die bei weitem nicht beim Thema Umweltschutz endet.  

Die Mitglieder des bayerischen Steuerberater- und Wirtschaftsprüferverbands LSWB haben sich in München zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung getroffen. LSWB-Präsident Manfred F. Klar konnte hierbei zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Zu diesen zählte der Deutsche Steuerberaterpräsident Harald Elster, die Präsidenten der Steuerberaterkammern in München und Nürnberg, Dr. Hartmut Schwab und Dr. Dieter Mehnert, Wolfram Rappl, der Präsident der bayerischen Wirtschaftsprüfer, und Bodo Richardt, Präsident des Europäischen Wirtschaftsprüferverbands EFAA.

Klar nutzte die Mitgliederversammlung einerseits, um seine Strategie für die künftige Ausrichtung des LSWB vorzustellen, und andererseits, um klare Forderungen an die Politik zu richten. Besonders scharf ging er mit den Plänen der EU ins Gericht, eine generelle Anzeigepflicht für Steuergestaltungen einzuführen.

In Oberaudorf haben sich am vergangenen Wochenende die Ehrenamtsträger des bayerischen Steuerberaterverbands LSWB zu ihrer jährlichen Zweigstellenleiterkonferenz getroffen. Im Hotel „Feuriger Tatzelwurm“ stellten der Verbandsvorstand und die Leiter der 26 regionalen LSWB-Zweigstellen die strategischen Weichen für die nächsten zwölf Monate.


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