21.09.2015

Jeden Tag eine gute Tat. Heute: Spenden für Flüchtlinge

Viele Flüchtlinge hoffen derzeit in Deutschland auf eine bessere Zukunft. Viele gemeinnützige Organisationen helfen dabei, lebenswichtige Grundversorgung zu leisten. Ein einfacher Weg diese wertvolle Arbeit zu unterstützen, stellt eine Geldspende dar. Damit ist nicht nur den Flüchtlingen geholfen, sondern gleichzeitig wirkt sich diese Wohltat auch vorteilhaft auf die eigene Steuererklärung aus. So sind Zuwendungen in Höhe bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgaben abzugsfähig. Darüber hinausgehende Beträge können in den Folgejahren steuersparend berücksichtigt werden.

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern (LSWB) empfiehlt in diesem Zusammenhang insbesondere auf eine korrekte Zuwendungsbestätigung zu achten, um den Spendenabzug nicht zu gefährden.

Viele Flüchtlinge hoffen derzeit in Deutschland auf eine bessere Zukunft. Viele gemeinnützige Organisationen helfen dabei, lebenswichtige Grundversorgung zu leisten. Ein einfacher Weg diese wertvolle Arbeit zu unterstützen, stellt eine Geldspende dar. Damit ist nicht nur den Flüchtlingen geholfen, sondern gleichzeitig wirkt sich diese Wohltat auch vorteilhaft auf die eigene Steuererklärung aus. So sind Zuwendungen in Höhe bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgaben abzugsfähig. Darüber hinausgehende Beträge können in den Folgejahren steuersparend berücksichtigt werden.

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern (LSWB) empfiehlt in diesem Zusammenhang insbesondere auf eine korrekte Zuwendungsbestätigung zu achten, um den Spendenabzug nicht zu gefährden.

Das Finanzamt verlangt für den Spendenabzug grundsätzlich eine ordnungsgemäße Zuwendungsbestätigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster. In bestimmten Fällen greifen jedoch Vereinfachungsregelungen.

Eine Vereinfachung gilt beispielsweise bei Spendenbeträgen bis zu einem Betrag von 200 Euro an gemeinnützige Organisationen. Hier reicht ein Zahlungsbeleg oder eine Buchungsbestätigung der Bank, aus der Name und Kontonummer des Spenders sowie des Empfängers, der überwiesene Betrag, der Buchungstag und die tatsächliche Durchführung der Zahlung hervorgeht in Verbindung mit einem vereinfachten Beleg der gemeinnützigen Organisation aus. Dieser vereinfachte Beleg muss Auskunft darüber geben, welcher steuerbegünstigte Zweck mit der Spende verfolgt wird. Zudem müssen Angaben zur Freistellung des Empfängers von der Körperschaftsteuer enthalten sein, und es muss kenntlich gemacht werden, ob es sich bei der Zuwendung um eine Spende oder einen Mitgliedsbeitrag handelt. Jedoch ist dieser Beleg an keine besonderen Formvorschriften gebunden.

Sollten Sie sich hinsichtlich der steuerlichen Berücksichtigung Ihrer Spende noch unsicher sein wenden Sie sich an einen Experten und nutzen Sie hierfür gern den Steuerberater-Suchservice des Deutschen Steuerberaterverbands unter www.steuerberater-suchservice.de.

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB) ist der Interessenvertreter und Dienstleister von über 6.300 Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern in eigenen Kanzleien und Gesellschaften. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern beraten, betreuen und prüfen sie einen bedeutenden Teil des Mittelstands im Freistaat.


Ansprechpartner: Heiko Haffmans,

(Tel: 089 27 32 14 22, E-Mail: presse@lswb.de)

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Das Jahr 2019 neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Lassen wir es Revue passieren, blicken wir auf etliche steuerlich relevante Gesetzgebungsverfahren. Da kann man schon einmal den Überblick verlieren. Der LSWB informiert Sie daher gerne über ausgewählte steuerliche (Neu‑)Regelungen, die großteils zeitnah Erleichterung versprechen. Andere positive Neuerungen kommen zumindest mittelfristig.

Fachkräftemangel und Kanzleinachfolge: die Personalfrage belasten den Berufsstand seit geraumer Zeit. Steuerfachkräfte sind zunehmend gefragt und der Wettbewerb auf dem Arbeitgebermarkt ist groß. Wer den passenden Nachwuchs finden und idealerweise an die Kanzlei langfristig binden will, muss vor diesem Hintergrund etwas bieten.

Am 16.4.2019 hat das Europaparlament die Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden (sog. Whistleblower Richtlinie) verabschiedet. Damit ist nun auch die letzte Hürde für einen europaweit einheitlichen Schutz von Hinweisgebern genommen. Der Richtlinientext wird nun im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und muss dann innerhalb von zwei Jahren in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.


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