06.12.2011

Weihnachtsfeier im Betrieb: Die Kosten steuerlich genau kalkulieren!

Pressemitteilung des LSWB:

In vielen Unternehmen ist die jährliche Weihnachtsfeier eine gern gesehene Tradition. Damit das Fest nicht im Nachhinein durch Nachzahlungen zur Steuer und Sozialversicherung getrübt wird, müssen nach Auskunft des LSWB u.a. folgende Aspekte beachtet werden.

Gesellige Veranstaltungen für die Arbeitnehmer sind prinzipiell als Arbeitslohn steuerpflichtig. Eine Ausnahme gilt, wenn pro Jahr nur bis zu zwei Betriebsfeiern stattfinden. Wichtig ist, dass die Feier grundsätzlich für alle Mitarbeiter oder die betreffende Abteilung offen stehen muss.

In diesem Fall darf der Arbeitgeber pro Gast höchstens 110 Euro inklusive Umsatzsteuer steuerfrei ausgeben. Begleitpersonen müssen von diesem Betrag mitfinanziert werden. Zu Dokumentationszwecken empfiehlt sich eine Anwesenheitsliste vor Ort. Von den 110 Euro müssen die gesamten Kosten der Veranstaltung wie Speisen, Getränke, An- und Abreise, aber auch die Raummiete und Musik bestritten werden. Wird sie überschritten, entfällt die Begünstigung für den gesamten Betrag.

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Das Jahr 2019 neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Lassen wir es Revue passieren, blicken wir auf etliche steuerlich relevante Gesetzgebungsverfahren. Da kann man schon einmal den Überblick verlieren. Der LSWB informiert Sie daher gerne über ausgewählte steuerliche (Neu‑)Regelungen, die großteils zeitnah Erleichterung versprechen. Andere positive Neuerungen kommen zumindest mittelfristig.

Fachkräftemangel und Kanzleinachfolge: die Personalfrage belasten den Berufsstand seit geraumer Zeit. Steuerfachkräfte sind zunehmend gefragt und der Wettbewerb auf dem Arbeitgebermarkt ist groß. Wer den passenden Nachwuchs finden und idealerweise an die Kanzlei langfristig binden will, muss vor diesem Hintergrund etwas bieten.

Am 16.4.2019 hat das Europaparlament die Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden (sog. Whistleblower Richtlinie) verabschiedet. Damit ist nun auch die letzte Hürde für einen europaweit einheitlichen Schutz von Hinweisgebern genommen. Der Richtlinientext wird nun im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und muss dann innerhalb von zwei Jahren in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.


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